RÖMISCHER WASSERKANAL IM PRAETORIUM SCHLIESST



Den Untergang des Römischen Reiches hat er überstanden. Die Germanen machten ihm nicht den Garaus. Auch die Preußen gingen nicht an seine Grundfesten. Doch nun rückt dem römischen Abwasserkanal unter dem Praetorium in der Kleinen Budengasse die bundesdeutsche Bürokratie gefährlich nahe. Die Tage, in denen die Röhre noch besichtigt werden kann, sind gezählt, auch wenn es noch eine Weile dauern wird. Denn wenn das Praetorium in der Archäologischen Zone aufgeht, schlagen die Vorschriften für den Brandschutz erbarmungslos zu. Dann wird der Kanal für die Öffentlichkeit geschlossen.

Er ist der krönende Abschluss beim Besuch des Museums. Vor allem für Kinder. Haben sie die Ausstellungsräume geschafft, geht es endlich hinab in die schummrige Röhre unter dem römischen Statthalterpalast, in dem die Stimme so schaurig hallt. Doch wohin in dem Kanal flüchten, wenn es mal brennen sollte? Und genau das ist des Pudels Kern. Mag der römische Abwasserkanal alten Brandschutzbestimmungen stand gehalten haben, der aktuellen genügt er in jetziger Form nicht mehr. Auch das wäre weiter kein Problem, gilt in solchen Fällen doch der Bestandsschutz. Der ist allerdings dahin, wenn bauliche Veränderungen anstehen. Im Falle des Praetoriums heißt die Veränderung „Archäologische Zone“.


In der Nachbarschaft des römischen Statthalterhauses wird kräftig gebuddelt. Das sind die Bauarbeiten für das Jüdische Museum. Unterirdisch soll eine Archäologische Zone entstehen, die unter anderem Ausgrabungen aus der Zeit zeigt, als dort noch die Kölner Synagoge stand. Zudem werden Fundstücke offengelegt, die die Zeit der christlichen Goldschmiede dokumentieren. Beides wird schließlich mit den Ausgrabungen des römischen Statthalterpalastes zusammengefügt. Damit ändert sich der bauliche Zustand des Praetoriums. Und damit müssen die aktuellen Brandschutzauflagen erfüllt werden. Das sei im Falle des Abwasserkanals alleine aufgrund der Länge und der fehlenden Fluchtwege nicht realisierbar, sagt ein Stadtsprecher. In dem Kanal könne es damit nur noch Führungen für kleine Gruppen von Forschern und Wissenschaftlern geben.

Allerdings, bis dahin ist noch etwas Zeit. Bisher wird davon ausgegangen, dass das Jüdische Museum mit der Archäologischen Zone Ende 2019 fertig wird.

http://www.rundschau-online.de/28545164

MIT MANUEL ANDRACK AUF DEN SPUREN DER RÖMER

Kreis Euskirchen -

Der Regen konnte weder dem prominenten Wandervogel noch seinen Begleitern etwas anhaben: 120 Teilnehmer begaben sich mit Manuel Andrack („Schmidt-Show“) von Kall aus auf die rund 13,7 Kilometer lange Wandertour auf dem Römerkanalweg zum Ziel nach Nettersheim.

Vom Veranstalter, dem Verkehrsverbund Rhein-Sieg VRS, waren sie mit Äpfeln, Müsliriegeln und Wasser versorgt worden. Die Tour führte vom Rathaus Kall aus auf dem ausgeschilderten Wanderweg über Sötenich, die Burgruine Stolzenburg und das Urfttal zum Zwischenziel in das Naturschutzgebiet am „Grünen Pütz“. In diesem Quellgebiet hatten die Römer damals mit dem Bau der Wasserleitung begonnen, der dieser Wanderweg gewidmet ist. Während der Pause las Andrack aus einem seiner Bücher die Anekdote vor, wie er sich mit Hilfe von zwei historisch versierten Verkleidungskünstlern in einen waschechten und über 30 Kilogramm schwereren Römer verwandelte – dank Kettenhemd und Kampfhelm. So musste er eher schlecht als recht mit historischem Marschgepäck auf Wanderung gehen.

http://www.ksta.de/28567656

RÖMER IN SIEBENBÜRGEN


Römische Legionäre der berühmten Legio XIII Gemina (13. Zwillingsgarde) mit Bogenschießen und martialische Schaukämpfe muskelbepackter Gladiatoren sowie Produkte aus den Regionen Bistritz-Nassod und Klausenburg, gewürzt mit Folklore und Folk, waren die Elemente des gelungenen 5. Knoblauch-Festivals, das vom 1.-3. September über 20.000 Besucher auf das drei Hektar große Festivalgelände in der Gemeinde Piatra Fântânele im Pass Tihuţa bei Bistritz zog. Nicht zuletzt bewirkte die Magie um Bram Stokers blutrünstigen Romanhelden Graf Dracula, der authentisch in eben dieser Region seinen Opfern auflauerte, den massenhaften Ansturm der Besucher. Als Hauptveranstalter fungierte das Landkreisamt Bistritz-Nassod unter der Leitung von Emil Radu Moldovan in Kooperation mit dem Rathaus Prundu Bârgăului unter Führung von Doru Crişan.
Viele kamen zum Knoblauch-Festival mit Kind und Kegel – und wurden wahrlich nicht enttäuscht: Alle Generationen kamen bei diesem mit reichlich Attraktionen bestückten Fest auf ihre Kosten. Warum? Weil dieses Festival keine bloße Spaß-Show ist: Auch und vor allem versteht sich das Knoblauch-Festival als Multiplikator zur Vermittlung von Bildung in Kultur und Geschichte dieser besonderen Region, in erster Linie als Promoter zum Kreieren der Qualitätsmarken „Produs în Bistrița-Năsăud“ und „Turist în Bistrița-Năsăud“.

Weitere Einträge laden

COMMVNICATIO

Plakat 2018_A4_WEB